06.09.26–31.01.27
HAHA. Humor als künstlerische Strategie
Die Dogo Residenz im Seitenwagen des Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona
mit: Alice Köppel, Dana Ferrari, Lily Pellaud, Lino Stirnimann and Thom Driver
Humor verbindet, entlarvt und hinterfragt. Er kann Missstände aufzeigen, Machtverhältnisse umkehren und gesellschaftliche Normen spielerisch in Frage stellen. Humor ist ein Mittel der subversiven Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen und schafft zugleich Momente kollektiver Heiterkeit und Erleichterung – speziell in herausfordernden Zeiten.
Für das Jahr 2026 lud die Dogo Residenz elf Kulturschaffende ein, sich unter dem thematischen Fokus HAHA — Humor als künstlerische Strategie mit aktuellen künstlerischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Die während der Residenz entstehenden Werke werden in einer Kooperation mit dem Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona im Veranstaltungsformat Seitenwagen zwei Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Am 6. September eröffnen wir die erste der zwei Gruppenausstellungen.
So, 06.09.26, 11:30 Uhr:
Vernissage
So, 18.10.26, 13:00–14:00 Uhr:
Screenings in der Ausstellung mit Alice Köppel
Sa, 12.12.26, 16:00–17:00 Uhr:
Walk & Talk mit den Kunstschaffenden und Screening mit Alice Köppel
Mit Unterstützung von: Temperatio Stiftung, E. Fritz und Yvonne Hoffmann Stiftung, Barbara Spengler Stiftung, Gemeinde Lichtensteig, Kultur Toggenburg, Lotteriefonds Kanton St. Gallen, Hochschule Luzern Design Film Kunst, Kanton Zürich Kulturförderung | Swisslos, Pro Helvetia, Pro Helvetia South America, Rheintaler Kulturstiftung,Stadt Luzern, Albert Koechlin Stiftung
Dogo Kunstspaziergang im Städtli, jederzeit begehbar
mit: Marlies Pekarek, Reto Müller, Martina Morger, Thomas Stüssi, Lika Nüssli, Karin Karinna Bühler, moilesautresart
Eine Kooperation mit dem Rathaus für Kultur. Siehe hier.
Dogo Kunstspaziergang am Fluss auf dem Thur- und Neckerweg,
jederzeit begehbar
mit: Anna Maria Fink (AT), Lucie Tuma (CH) und Mirre Yayla Séur (NL)
Die Dogo Residenz für Neue Kunst wurde von Toggenburg Tourismus eingeladen, die Entwicklung von fünf semi-permanenten, ortsspezifischen Kunstwerken entlang der Flüsse Thur und Necker zu begleiten. Die Werke sind Teil einer regionalen Initiative, welche unter dem Leitgedanken der Achtsamkeit einen 80 Kilometer langen Wanderweg neu in Szene setzt. Für ausgewählte Standorte entlang des Weges, darunter ein Kraftwerk, eine Flussmündung oder ein Wasserfall, wurden in einem mehrstufigen Prozess die Kunstschaffenden Anna Maria Fink (AT), Lucie Tuma (CH), marce norbert hörler (CH), Mirre Yayla Séur (NL) und Studio ERBA (AT/NL) ausgewählt. Drei der fünf entstehenden Arbeiten feierten am 27. September 2025, im Rahmen der Eröffnung des Thur- und Neckerwegs, ihre Vernissage. Die Eröffnung der Arbeiten von marce norbert hörler und Studio ERBA findet im Jahr 2026 statt.
Die entstehenden Arbeiten nähern sich den jeweiligen Orten mit installativen, performativen und partizipativen Mitteln. Sie machen subtile Verflechtungen und wechselseitige Abhängigkeiten zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Akteur*innen sichtbar – entlang geologischer, biologischer und kultureller Zeitachsen. Dabei lassen sie die porösen Grenzen zwischen Selbst und Umwelt erfahrbar werden und bieten den Spazierenden einen neuen, ungewohnten Zugang zur Toggenburger Landschaft, durch die Linse der Kunst.
Die ausgewählten Künstler*innen entwickeln ihre Arbeiten seit dem Februar 2024 im Zuge von wiederkehrenden Forschungs- und Produktionsaufenthalten im Toggenburg. Das gibt ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Region auseinanderzusetzen und ihre Arbeiten kontextuell zu verorten. Die Produktion findet in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partner*innen im Toggenburg und der Ostschweiz statt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem schonenden Umgang mit Ressourcen, minimalen Eingriffen in die Umgebung und der Arbeit mit natürlichen, veränderlichen Materialien.
Kuration: Johannes Reisigl | Produktion: Hanes Sturzenegger | Mitarbeit Produktion: Maura Kressig, Sirkka Ammann | Beratung Kuration: Lisa Mazza (BAU - Institut für zeitgenössische Kunst und Ökologie) | Beratung Kuration und Fundraising: Ursula Badrutt Schoch
Unterstützt durch: Toggenburg Tourismus | Kanton St.Gallen Kulturförderung / Swisslos | Kultur Toggenburg | Lienhard Stiftung | Otto Gamma-Stiftung | Dr. Fred Styger Stiftung | Hans und Wilma Stutz Stiftung | H. und A. Baumberger-Germann Stiftung
Nähere Infos zum gesamten Programm und Zeitplan finden Sie auf der Webseite des Thur- und Neckerweg.
Vergangene
3. + 4. JULI 2026
DOGO TOTALE
Kunstspaziergänge
mit: Jonathan De Maeyer (BE), Myriam Gallo (CH), Yvonne Lanz (CH), Studio ERBA (AU/NL), marce norbert hörler (CH), Mirre Yayla Séur (NL)
FR, 29.5.26, 18:00 Uhr
Offenes Atelier – HAHA
mit: Alice Köppel (CH), Dana Ferrari (AR), Lily Pellaud (CH), Lino Stirnimann (CH), Thom Driver (UK)
FR, 22.5.26, 19:00 Uhr
SZENEBERICHT AUS DEN RESIDENZEN
TADA UND DOGO im Palace St.Gallen
mit: Gauri Malhotra (IN/IT), Alice Köppel (CH), Thom Driver (UK), DJ Heivi (CH), Dana Ferrari (AR), TaDA Resiceny
